Grundlagen der Traumapädagogik

Ein Trauma ist ein gewaltvolles oder überwältigendes Ereignis, das die Bewältigungsstrategien eines Menschen überfordert, so dass dieser Mensch auf besondere Notfall- oder Überlebensstrategien zurückgreifen muss. Häufig geht dieses Ereignis mit einer  (Lebens-) Bedrohung einher, kennzeichnend ist ein ausgeprägtes Erleben von Ohnmacht, Hilflosigkeit und Auslieferung.

Ist ein Traumatisches Ereignis schon ein überforderndes Erlebnis so gilt das noch viel mehr für viele Traumata. Besonders wenn Traumatisierungen schon in der Kindheit erlitten werden - denn Kinder sind naturgemäß verletzlicher als Erwachsene. Daraus folgt, dass die Sozialpädagogik das  am meisten mit Psychotraumen konfrontierte Berufsfeld ist.

Von Psychotraumen sprechen wir, wenn wir von dem „Abdruck“ sprechen, den ein traumatisches Erlebnis an unserer Psyche hinterlässt – im Gegensatz zu einem physischen Trauma (z. B. Beinbruch).

Dieses Seminar soll Grundlagen der  Psychotraumatologie vermitteln und lädt zu einem professionellen, pädagogischen Umgang mit der Thematik ein. Schwerpunkte sind unter anderem das Kennenlernen von zentralen Begriffen der Psychotraumatologie sowie  Ressourcenarbeit in der Pädagogik und das Phänomen der „sekundären Traumatisierung“. Beispiele aus der Praxis dürfen eingebracht werden, genauso wie  eine Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit erlaubt ist.

Anton Jiresch: Psychotherapeut, Sozialpädagoge, Trainer. Praxis für Psychotherapie, Supervision und Persönlichkeitsentwicklung

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